Diagnosebereich

Trauma und PTBS

Traumafolgen und posttraumatische Belastungsstörungen erkennen, diagnostizieren und behandeln.

  • 7 Fachartikel

Diagnosebereiche

Geordnete Themenreihe

Schritt für Schritt einordnen

Teil 1 von 7

Trauma und Traumafolgestörungen

Ein Trauma ist ein Ereignis, kein Krankheitsbild. Die meisten Menschen verarbeiten auch schwere Erlebnisse ohne bleibende Erkrankung, manche entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung, eine komplexe PTBS oder eine Anpassungsstörung. Dieser Überblick erklärt, welche Traumafolgestörungen es gibt, wie häufig sie sind und wann eine fachliche Abklärung sinnvoll ist.

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Teil 2 von 7

Akute Belastungsreaktion (ABR)

Die akute Belastungsreaktion ist die unmittelbare Antwort von Körper und Psyche auf ein außergewöhnlich belastendes Ereignis. Betäubung, Herzrasen, Unruhe oder Unwirklichkeitsgefühle klingen meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab. Dieser Beitrag erklärt, was in den ersten Tagen hilft, was eher schadet, welche Hilfen es in Deutschland gibt und woran Sie erkennen, dass mehr als Abwarten nötig ist.

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Teil 3 von 7

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine anhaltende psychische Folge eines außergewöhnlich bedrohlichen Ereignisses. Drei Symptomgruppen prägen sie: ungewolltes Wiedererleben, Vermeidung und eine dauerhafte Alarmbereitschaft. Dieser Beitrag beschreibt die Symptome und wie sie den Alltag verändern, erklärt typische Verläufe und häufige Begleiterkrankungen und grenzt die PTBS von der komplexen PTBS ab.

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Teil 4 von 7

PTBS: Diagnose

Eine PTBS lässt sich nicht mit einem einzelnen Test feststellen. Die Diagnose entsteht aus Gespräch, behutsamer Traumaanamnese und einem standardisierten Interview oder Fragebogen. Dieser Beitrag zeigt, wie eine Abklärung abläuft, welche Instrumente die S3-Leitlinie 2026 empfiehlt, wie sich ICD-10-GM, ICD-11 und DSM-5-TR unterscheiden und wovon eine PTBS abzugrenzen ist.

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Teil 5 von 7

PTBS: Ursachen und Risikofaktoren

Eine PTBS entsteht nicht aus dem Trauma allein, sondern aus dem Zusammenspiel von Ereignis, Vorgeschichte und den Wochen danach. Dieser Beitrag erklärt, welche Traumata das höchste Risiko tragen, welche Faktoren vor, während und nach dem Ereignis eine Rolle spielen, was Forschende über Gedächtnis und Stresssystem wissen und welche Schutzfaktoren das Risiko senken.

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Teil 6 von 7

PTBS: Behandlung

Eine PTBS ist gut behandelbar. Die neue S3-Leitlinie von 2026 empfiehlt traumafokussierte Psychotherapie im Einzelsetting als erste Wahl, insbesondere EMDR, kognitive Therapie, Cognitive Processing Therapy, narrative Expositionstherapie und prolongierte Exposition. Dieser Beitrag erklärt die Verfahren, was sich gegenüber älteren Empfehlungen geändert hat, welche Rolle Medikamente spielen und wie Sie in Deutschland zu einer Behandlung kommen.

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Teil 7 von 7

Komplexe PTBS (kPTBS)

Die komplexe PTBS (kPTBS) ist eine Diagnose der ICD-11. Sie entsteht meist nach wiederholter oder lang anhaltender Traumatisierung, oft in der Kindheit, und zeigt zusätzlich zu den PTBS-Symptomen dauerhafte Probleme mit Gefühlsregulation, Selbstbild und Beziehungen. Dieser Beitrag erklärt die Diagnose und ihren Status in Deutschland, grenzt sie von PTBS, Borderline und Depression ab und beschreibt, was die S3-Leitlinie 2026 zur Behandlung empfiehlt.

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