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Allgemeine psychische Gesundheit

Wissenschaftlich fundierter Test zur psychischen Gesundheit (MHI-5): 5 Fragen, sofortige Auswertung mit Einordnung Ihres Ergebnisses – kostenlos und anonym.

Zum Test

Wie geht es Ihnen – wirklich? Dieser kurze Selbsttest hilft Ihnen, Ihr psychisches Befinden der letzten vier Wochen einzuordnen. Er ist anonym, kostenlos und in etwa einer Minute ausgefüllt. Geben Sie für jede der 5 Fragen an, wie oft das beschriebene Gefühl in den vergangenen vier Wochen bei Ihnen aufgetreten ist – auf einer sechsstufigen Skala von „Immer“ bis „Nie“.

Wie funktioniert der Test?

Der Test beruht auf dem Mental Health Inventory (MHI-5), einer Subskala des international verbreiteten Gesundheitsfragebogens RAND-36 bzw. SF-36. Der MHI-5 gilt als bewährtes Kurz-Screening für das allgemeine psychische Befinden: Er erfasst mit nur fünf Fragen sowohl Anzeichen von Niedergeschlagenheit und Nervosität als auch positive Stimmungsanteile wie Ruhe und Glück. In Studien hat sich der MHI-5 als treffsicher erwiesen, um psychische Belastungen – insbesondere depressive und ängstliche Symptome – zu erkennen. Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.

Auswertung: Was bedeutet mein Ergebnis?

Jede Antwort wird mit 1 bis 6 Punkten bewertet, der Gesamtwert liegt zwischen 5 und 30 Punkten. In diesem Test gilt: Je höher der Wert, desto besser das psychische Befinden. Werte von 21 bis 30 sprechen für eine gute allgemeine psychische Gesundheit. Werte von 16 bis 20 können auf eine psychische Belastung hindeuten – beobachten Sie Ihr Befinden aufmerksam. Werte von 5 bis 15 sprechen für eine hohe Wahrscheinlichkeit einer psychischen Belastung; hier ist professionelle Unterstützung empfehlenswert.

Psychische Gesundheit: mehr als die Abwesenheit von Krankheit

Psychische Gesundheit bedeutet nicht, immer glücklich zu sein. Sie zeigt sich darin, dass wir mit den Belastungen des Alltags umgehen, unsere Fähigkeiten entfalten und am sozialen Leben teilhaben können. Stimmungsschwankungen, Nervosität in stressigen Phasen oder Traurigkeit nach Verlusten sind normale Reaktionen. Ein Warnsignal sind sie erst, wenn sie über Wochen anhalten, sehr intensiv werden oder den Alltag zunehmend bestimmen.

Wann wird eine Belastung behandlungsbedürftig?

Aufmerksam werden sollten Sie, wenn Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, ständige Anspannung, Schlafprobleme oder sozialer Rückzug länger als zwei Wochen anhalten oder Ihre Leistungsfähigkeit spürbar beeinträchtigen. Hinter einem dauerhaft niedrigen Befinden steht häufig eine Depression oder eine Angststörung – beides ist gut behandelbar. Für eine genauere Einschätzung depressiver Symptome eignet sich unser Depressionstest.

Was tun bei anhaltender psychischer Belastung?

Achten Sie auf die Grundlagen: ausreichend Schlaf, Bewegung, regelmäßige Pausen und soziale Kontakte. Sprechen Sie mit Menschen, denen Sie vertrauen – das entlastet oft mehr, als man erwartet. Wenn die Belastung anhält oder stärker wird, holen Sie sich professionelle Unterstützung: Eine Online-Psychotherapie bei approbierten Therapeut:innen ist ohne lange Wartezeit möglich, den passenden Menschen finden Sie über unsere Therapeut:innensuche. In akuten Krisen erreichen Sie die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111.

Selbsttest starten: 5 Fragen beantworten

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 Wochen glücklich?

Wie oft haben Sie sich in den vergangenen 4 Wochen ruhig und gelassen gefühlt?

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 Wochen sehr nervös?

Wie oft fühlten Sie sich in den vergangenen 4 Wochen entmutigt und traurig?

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 Wochen so niedergeschlagen, dass Sie nichts aufheitern konnte?

Häufige Fragen

Ist dieser Test eine Diagnose? +

Nein. Der Test ist eine wissenschaftlich fundierte Selbsteinschätzung auf Basis des MHI-5 und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Er kann Ihnen aber helfen, Ihr aktuelles Befinden einzuordnen und zu entscheiden, ob eine fachliche Abklärung sinnvoll ist.

Wie wird der Test ausgewertet? +

Jede der 5 Fragen wird mit 1 bis 6 Punkten bewertet, der Gesamtwert liegt zwischen 5 und 30 Punkten – je höher, desto besser das Befinden. Werte von 21 bis 30 sprechen für eine gute psychische Gesundheit, 16 bis 20 für mögliche Hinweise auf eine Belastung und 5 bis 15 für eine hohe Wahrscheinlichkeit einer psychischen Belastung.

Was ist der MHI-5? +

Das Mental Health Inventory (MHI-5) ist eine fünf Fragen umfassende Subskala der Gesundheitsfragebögen RAND-36 bzw. SF-36. Es wird international als Kurz-Screening für das psychische Befinden eingesetzt und erkennt in Studien zuverlässig Hinweise auf psychische Belastungen, insbesondere depressive Symptome.

Was bedeutet ein niedriger Wert in diesem Test? +

Ein Wert von 15 Punkten oder weniger spricht dafür, dass Sie in den letzten vier Wochen deutlich belastet waren – etwa durch Niedergeschlagenheit, Nervosität oder fehlende positive Gefühle. Das ist keine Diagnose, aber ein klares Signal, das Befinden ernst zu nehmen und eine professionelle Einschätzung einzuholen.

Kann sich mein Ergebnis verändern? +

Ja. Der Test bezieht sich auf die letzten vier Wochen und ist damit eine Momentaufnahme. Belastende Lebensphasen, aber auch Erholung und Behandlung spiegeln sich im Ergebnis wider. Es kann sinnvoll sein, den Test nach einigen Wochen zu wiederholen, um Veränderungen zu erkennen.

Wann sollte ich mir professionelle Hilfe suchen? +

Wenn Niedergeschlagenheit, Anspannung, Schlafprobleme oder Rückzug länger als zwei Wochen anhalten, sich verschlimmern oder Ihren Alltag beeinträchtigen, sollten Sie ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat einholen. In akuten Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111 erreichbar.

Quellen

Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine professionelle medizinische Beratung.
Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine approbierte Psychotherapeut:in oder Ärzt:in.