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Burnout

Wissenschaftlich fundierter Burnout-Test nach dem Copenhagen Burnout Inventory (CBI): 19 Fragen, sofortige Auswertung mit Einordnung – kostenlos und anonym.

  • 19 Fragen
  • Ca. 7 Min.
  • Kostenlos & anonym
  • Keine Diagnose

Ihr Selbsttest

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1 von 19

Frage 1 Wie oft fühlen Sie sich müde?

Über diesen Test

Burnout: Hintergrund und Auswertung

Anhaltende Erschöpfung, das Gefühl, ausgelaugt zu sein, und wachsende Distanz zur Arbeit können Anzeichen eines Burnouts sein. Dieser Selbsttest hilft Ihnen, Ihr persönliches Burnout-Risiko einzuordnen – anonym, kostenlos und in wenigen Minuten ausgefüllt. Der Test umfasst 19 Fragen zu Ihrer allgemeinen Erschöpfung, zur Belastung durch Ihre Arbeit und zur Arbeit mit anderen Menschen. Geben Sie jeweils an, wie häufig etwas auf Sie zutrifft (von „Nie / sehr selten“ bis „Sehr oft“) beziehungsweise in welchem Ausmaß (von „In sehr geringem Maß“ bis „In sehr hohem Maß“).

Wie funktioniert der Burnout-Test?

Der Test beruht auf dem Copenhagen Burnout Inventory (CBI), das Tage Kristensen und Kolleg:innen am dänischen Nationalen Forschungszentrum für Arbeitsumwelt entwickelt und 2005 veröffentlicht haben. Das CBI ist international etabliert und erfasst Burnout in drei Bereichen: persönliche Erschöpfung (körperliche und emotionale Erschöpfung im Alltag), arbeitsbezogene Erschöpfung (Erschöpfung, die Sie Ihrer Arbeit zuschreiben) und klientenbezogene Erschöpfung (Belastung durch die Arbeit mit Menschen – etwa Klient:innen, Patient:innen, Kund:innen oder Schüler:innen). Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.

Auswertung: Was bedeutet mein Ergebnis?

Jede Antwort wird auf eine Skala von 0 bis 100 umgerechnet (0, 25, 50, 75 oder 100); eine positiv formulierte Frage wird umgekehrt gewertet. Ihr Ergebnis ist der Durchschnitt aller 19 Antworten. Werte unter 50 sprechen für eine niedrige Belastung. Bei 50 bis 74 liegt eine mittlere Belastung vor – achten Sie bewusst auf Ihre Belastungen und Erholungsphasen. Werte von 75 bis 99 deuten auf eine hohe Belastung hin; professionelle Beratung und gezielte Stressbewältigung sind ratsam. Ein Wert von 100 gilt als sehr hohe Belastung – professionelle Hilfe und eine Veränderung der Arbeitsbedingungen werden dringend empfohlen. Diese Bereiche sind Orientierungswerte, keine diagnostischen Grenzen.

Was ist ein Burnout?

Die Weltgesundheitsorganisation führt Burnout in der ICD-11 nicht als eigenständige Krankheit, sondern als arbeitsbezogenes Phänomen: ein Syndrom infolge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde. Kennzeichnend sind drei Dimensionen: ein Gefühl von Energielosigkeit und Erschöpfung, zunehmende mentale Distanz zur Arbeit oder eine zynische Haltung ihr gegenüber sowie ein verringertes berufliches Leistungsgefühl. Ein Burnout entwickelt sich meist schleichend über Monate. Einen ausführlichen Überblick über Symptome und Warnzeichen finden Sie auf unserer Seite zum Thema Burnout.

Burnout oder Depression?

Burnout und Depression überschneiden sich in Symptomen wie Erschöpfung, Schlafproblemen und Rückzug. Ein wichtiger Unterschied: Ein Burnout bleibt meist auf den Arbeitskontext bezogen, während eine Depression alle Lebensbereiche erfasst – auch Dinge, die früher Freude gemacht haben. Aus einem unbehandelten Burnout kann sich jedoch eine Depression entwickeln, und hinter vermeintlichen Burnout-Beschwerden steht nicht selten eine depressive Erkrankung. Wenn Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit auch außerhalb der Arbeit anhalten, hilft Ihnen unser Depressionstest bei der Einordnung.

Was tun bei Burnout-Anzeichen?

Nehmen Sie anhaltende Erschöpfung ernst. Erste Schritte sind eine ehrliche Bestandsaufnahme der Belastungen, feste Erholungszeiten, klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sowie ausreichend Bewegung und Schlaf. Sprechen Sie, wenn möglich, mit Ihrer Führungskraft oder dem betriebsärztlichen Dienst über die Arbeitsbelastung. Wenn die Erschöpfung trotz Erholung bestehen bleibt, Ihre Leistungsfähigkeit deutlich sinkt oder depressive Symptome hinzukommen, ist professionelle Unterstützung sinnvoll: In einer Psychotherapie lassen sich Belastungsmuster wie überhöhte Ansprüche an sich selbst gezielt bearbeiten. Eine Online-Psychotherapie bei approbierten Therapeut:innen ist ohne lange Wartezeit möglich – den passenden Menschen finden Sie über unsere Therapeut:innensuche.

Häufige Fragen

Das CBI ist ein 2005 von Tage Kristensen und Kolleg:innen veröffentlichter Fragebogen zur Erfassung von Burnout. Er unterscheidet drei Bereiche: persönliche Erschöpfung, arbeitsbezogene Erschöpfung und Erschöpfung durch die Arbeit mit Menschen. Das CBI ist international verbreitet und wird in der Arbeits- und Gesundheitsforschung regelmäßig eingesetzt; unser Test beruht auf einer deutschsprachigen Fassung.

Quellen