Sucht · Selbsttest

Alkoholsucht

Wissenschaftlich fundierter Alkohol-Selbsttest nach dem AUDIT der WHO: 10 Fragen, sofortige Auswertung mit Einordnung Ihres Ergebnisses – kostenlos und anonym.

  • 10 Fragen
  • Ca. 4 Min.
  • Kostenlos & anonym
  • Keine Diagnose

Ihr Selbsttest

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Frage 1 Hat ein Verwandter, Freund oder auch ein Arzt schon einmal Bedenken wegen Ihres Trinkverhaltens geäußert oder vorgeschlagen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum einschränken?

Über diesen Test

Alkoholsucht: Hintergrund und Auswertung

Ob der eigene Alkoholkonsum noch unbedenklich ist, lässt sich von innen heraus oft schwer beurteilen. Dieser Selbsttest hilft Ihnen bei einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Er ist anonym, kostenlos und in wenigen Minuten ausgefüllt. Beantworten Sie die 10 Fragen zu Ihrem Trinkverhalten, überwiegend bezogen auf die letzten 12 Monate. Die Antwortmöglichkeiten reichen je nach Frage von „Niemals“ bis „Täglich oder fast täglich“ oder beziehen sich auf Trinkmengen und einzelne Ereignisse.

Wie funktioniert der Alkohol-Test?

Der Test beruht auf dem Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT), der im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde und international zu den am besten untersuchten Screening-Instrumenten für riskanten und abhängigen Alkoholkonsum zählt. Die zehn Fragen erfassen drei Bereiche: die Menge und Häufigkeit des Konsums, Anzeichen von Abhängigkeit wie Kontrollverlust sowie alkoholbezogene Probleme wie Erinnerungslücken, Schuldgefühle oder Verletzungen. Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Auswertung: Was bedeutet mein Ergebnis?

Jede Antwort wird mit 0 bis 4 Punkten bewertet, der Gesamtwert liegt zwischen 0 und 40 Punkten. Werte von 0 bis 7 sprechen für ein niedriges Risiko. Bei 8 bis 15 Punkten liegt ein mittleres Risiko vor – ein guter Anlass, den eigenen Konsum kritisch zu überdenken. Werte von 16 bis 19 deuten auf ein hohes Risiko hin; professionelle Beratung ist empfehlenswert. Ab 20 Punkten besteht ein sehr hohes Risiko für eine Alkoholabhängigkeit – hier sollten Sie dringend fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Wann wird Alkoholkonsum problematisch?

Der Übergang vom gesellschaftlichen Trinken zum riskanten Konsum verläuft meist schleichend. Warnzeichen sind: Sie trinken häufiger oder mehr als geplant, brauchen Alkohol zum Entspannen oder Einschlafen, verheimlichen Ihren Konsum oder vernachlässigen Aufgaben und Interessen. Bei einer Abhängigkeit kommen Kontrollverlust, starkes Verlangen (Craving), Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen wie Zittern, Schwitzen oder innere Unruhe hinzu. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Überblick zur Alkoholabhängigkeit.

Abhängigkeit ist keine Willensschwäche

Eine Alkoholabhängigkeit entsteht durch ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren und ist eine anerkannte Erkrankung – keine Charakterfrage. Das zu wissen entlastet und macht den entscheidenden Schritt leichter: sich Unterstützung zu holen. Wichtig zu wissen ist auch, dass ein körperlicher Entzug bei ausgeprägter Abhängigkeit ärztlich begleitet werden sollte, da er unbehandelt gefährlich sein kann.

Was tun bei einem auffälligen Ergebnis?

Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt offen über Ihren Konsum – das Gespräch unterliegt der Schweigepflicht. Suchtberatungsstellen bieten in ganz Deutschland kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung an, auch für Angehörige. Welche Behandlungswege es gibt – vom qualifizierten Entzug bis zur Entwöhnungsbehandlung – lesen Sie in unserem Artikel zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit. Auch eine Psychotherapie kann helfen, die Funktion des Trinkens zu verstehen und Alternativen aufzubauen: Eine Online-Psychotherapie ist ohne lange Wartezeit möglich, passende Unterstützung finden Sie über unsere Therapeut:innensuche.

Häufige Fragen

Nein. Der Test ist eine Selbsteinschätzung auf Basis des WHO-Screenings AUDIT und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Ein auffälliges Ergebnis bedeutet nicht automatisch eine Abhängigkeit – es ist ein Hinweis, den eigenen Konsum ernsthaft zu prüfen und gegebenenfalls fachlichen Rat einzuholen.

Quellen