1. Therapien

Therapieverfahren im Überblick

Welche psychotherapeutischen Verfahren gibt es, wie wirken sie und für wen eignen sie sich? Alle Richtungen verständlich erklärt.

EMDR

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung) ist ein international anerkanntes und wissenschaftlich fundiertes psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen.

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Familientherapie

In vielen Fällen entsteht psychisches Leid nicht im luftleeren Raum, sondern innerhalb eines Beziehungsgeflechts, in dem Menschen leben, lieben, streiten, sich entfremden oder unterstützen. Die Familientherapie setzt genau hier an: Sie betrachtet psychische Symptome nicht als individuelles Problem, sondern als Ausdruck und Folge von Beziehungen, Rollenverteilungen, Kommunikationsmustern und unausgesprochenen Regeln innerhalb des Familiensystems.

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Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist eine etablierte Form der Psychotherapie, die die transformative Kraft des kreativen Schaffens nutzt, um seelische Prozesse zu begleiten und Heilung zu fördern. Gerade Erfahrungen, die schwer in Worte zu fassen sind – wie traumatische Erlebnisse, frühe Prägungen oder diffuse Gefühlszustände – finden im kreativen Ausdruck oft eine Sprache. In einem geschützten therapeutischen Rahmen können diese Inhalte Gestalt annehmen und behutsam ins Bewusstsein integriert werden, begleitet von einer qualifizierten kunsttherapeutischen Fachperson.

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Paartherapie

Die Paartherapie bietet einen professionellen, strukturierten und geschützten Raum zur Klärung und Veränderung. Sie unterstützt Paare dabei, festgefahrene Interaktionsmuster zu erkennen, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und neue, konstruktivere Formen des Miteinanders zu entwickeln. Das Ziel kann dabei die Stabilisierung und Wiederbelebung der Beziehung sein, aber auch die Begleitung eines fairen und achtsamen Trennungsprozesses, falls eine Fortführung der Partnerschaft nicht mehr möglich oder gewünscht ist.

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Psychoanalyse

Emotionale Aktivität ist für den Menschen eine Herausforderung und oft mit Angst verbunden, der Angst vor dem Unbekannten im anderen und in uns selbst. Die Psychoanalyse kann dem einzelnen Menschen helfen, sich dieser Herausforderung neu zu stellen.

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Systemische Therapie

Systemische Therapie erklärt: wie das anerkannte Verfahren wirkt, welche Methoden es nutzt, für wen es geeignet ist und wer die Kosten übernimmt.

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Tiefenpsychologisch fundierte Therapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört zu den etablierten psychotherapeutischen Verfahren in Deutschland und wird erfolgreich bei einer Vielzahl psychischer Beschwerden eingesetzt – darunter neurotische, psychosomatische und auch psychotische Störungen. Sie basiert auf den theoretischen und praktischen Grundlagen der Psychoanalyse, unterscheidet sich jedoch in Zielsetzung, Struktur und therapeutischem Vorgehen deutlich von der klassischen psychoanalytischen Therapie.

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Traumatherapie

Wenn ein Mensch einem Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalem Ausmaß ausgesetzt ist – sei es ein Unfall, ein gewaltsamer Übergriff, eine Naturkatastrophe oder der plötzliche Verlust einer nahestehenden Person –, kann dies tiefgreifende psychische Auswirkungen haben. In vielen Fällen klingen die Symptome einer akuten Belastungsreaktion von selbst wieder ab, da der Organismus über natürliche Selbstheilungskräfte verfügt. Dennoch kann eine frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein, um diesen Prozess zu fördern und das Risiko einer Chronifizierung oder der Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu verringern.

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Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): wie das wissenschaftlich am besten belegte Psychotherapieverfahren arbeitet, welche Methoden es nutzt, wie eine Therapie abläuft und wer die Kosten übernimmt.

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