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ADHS-Test für Erwachsene

Wissenschaftlich fundierter ADHS-Test für Erwachsene nach ASRS v1.1: 6 Fragen, sofortige Auswertung mit Einordnung Ihres Ergebnisses – kostenlos und anonym.

  • 6 Fragen
  • Ca. 3 Min.
  • Kostenlos & anonym
  • Keine Diagnose

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Frage 1 Wie oft haben Sie Probleme, die letzten Feinheiten einer Arbeit zum Abschluss zu bringen, nachdem Sie die wesentlichen Punkte erledigt haben?

Über diesen Test

ADHS-Test für Erwachsene: Hintergrund und Auswertung

Konzentrationsprobleme, innere Unruhe und ständiges Aufschieben können viele Ursachen haben – eine davon ist eine ADHS, die schon seit der Kindheit besteht, aber nie erkannt wurde. Dieser Selbsttest hilft Ihnen einzuschätzen, ob Ihre Beschwerden auf eine ADHS im Erwachsenenalter hindeuten könnten. Er ist anonym, kostenlos und in wenigen Minuten ausgefüllt. Geben Sie für jede der 6 Fragen an, wie häufig die beschriebene Situation bei Ihnen auftritt: niemals, selten, manchmal, oft oder sehr oft.

Wie funktioniert der ADHS-Test?

Der Test beruht auf der Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS v1.1), die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit einer Forschungsgruppe um den Psychiater Ronald C. Kessler entwickelt wurde. Die sechs hier verwendeten Fragen bilden den Kurz-Screener der Skala: Sie erfassen die Bereiche Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität, die sich in Studien als besonders aussagekräftig für ADHS im Erwachsenenalter erwiesen haben. Das Ergebnis ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.

Auswertung: Was bedeutet mein Ergebnis?

Jede Antwort wird mit 0 („Niemals“) bis 4 Punkten („Sehr oft“) bewertet. Der Gesamtwert liegt damit zwischen 0 und 24 Punkten. Werte von 0 bis 9 liegen im unauffälligen, Werte von 10 bis 13 im erhöhten, aber noch unauffälligen Bereich. Werte von 14 bis 17 gelten als niedrig positives, Werte von 18 bis 24 als hoch positives Screening-Ergebnis (nach Kessler et al., 2007). Diese Schwellen sind Orientierungswerte: Ein hoher Wert bedeutet nicht automatisch, dass Sie ADHS haben – er ist aber ein guter Anlass für eine fachliche Abklärung.

ADHS bei Erwachsenen: mehr als Zappeligkeit

ADHS beginnt in der Kindheit, bleibt aber bei einem erheblichen Teil der Betroffenen bis ins Erwachsenenalter bestehen. Die Symptome verändern dabei oft ihr Gesicht: Aus der sichtbaren Hyperaktivität des Kindes wird eine innere Unruhe und Getriebenheit; hinzu kommen Schwierigkeiten mit Organisation und Zeitmanagement, Aufschieben, Vergesslichkeit und hohe Ablenkbarkeit. Viele Erwachsene mit ADHS haben zudem gelernt, ihre Schwierigkeiten zu überspielen – um den Preis ständiger Anstrengung. Mehr dazu lesen Sie in unserem Überblick zu ADHS bei Erwachsenen.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Eine Abklärung lohnt sich, wenn Aufmerksamkeits- und Impulsivitätsprobleme bereits seit der Kindheit oder Jugend bestehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten – etwa im Beruf und in Beziehungen – und Sie spürbar beeinträchtigen. Die Diagnose stellen Fachärzt:innen für Psychiatrie oder approbierte Psychotherapeut:innen in einem ausführlichen Gespräch, meist ergänzt durch strukturierte Interviews und Fragebögen. Wie das genau abläuft, erfahren Sie in unserem Artikel zur ADHS-Diagnose bei Erwachsenen.

Was tun bei Verdacht auf ADHS?

Notieren Sie konkrete Alltagssituationen, in denen Ihre Beschwerden auftreten – das erleichtert das Erstgespräch. Sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt an oder wenden Sie sich direkt an eine psychotherapeutische Praxis. ADHS ist gut behandelbar: Je nach Ausprägung kommen Psychotherapie, Strategien für den Alltag und gegebenenfalls Medikamente infrage. Eine Online-Psychotherapie bei approbierten Therapeut:innen ist ohne lange Wartezeit möglich – passende Ansprechpartner:innen finden Sie über unsere Therapeut:innensuche.

Häufige Fragen

Nein. Der Test ist eine Selbsteinschätzung auf Basis des ASRS-v1.1-Screeners und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Ein auffälliges Ergebnis ist ein Hinweis, dem Sie mit einer fachlichen Abklärung nachgehen sollten – mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Quellen