Teil 1 von 6
Eine Depression ist mehr als ein Stimmungstief. Mindestens zwei von drei Hauptsymptomen (gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudverlust, Antriebsmangel) bestehen über mindestens zwei Wochen und beeinflussen das gesamte Erleben. Etwa 16 bis 20 von 100 Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens daran. Hier erfahren Sie, wie eine Depression erkannt wird, wie sie verläuft und wann professionelle Hilfe wichtig ist.
Teil 2 von 6
Depressionen äußern sich nicht nur durch Traurigkeit. Sie verändern Antrieb, Schlaf, Denken und Körpergefühl. Hier finden Sie die Symptome, nach denen Fachleute eine Depression erkennen, die Frühwarnzeichen, die oft übersehen werden, und die Anzeichen, die eine schnelle Abklärung nötig machen.
Teil 3 von 6
Depression ist nicht gleich Depression. Fachleute unterscheiden nach Schweregrad und Verlauf, dazu kommen Formen, die an Lebensphasen, Jahreszeiten oder hormonelle Übergänge gebunden sind, und Ausprägungen, bei denen die typische Niedergeschlagenheit kaum sichtbar ist. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Arten ein und zeigt, warum die Unterscheidung für die Behandlung zählt.
Teil 4 von 6
Depressionen entstehen nicht aus einem einzigen Grund. Sie sind das Ergebnis eines Zusammenspiels aus biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Während einige Menschen nach belastenden Ereignissen in eine Depression rutschen, erkranken andere scheinbar grundlos. Ob es dazu kommt, hängt von der individuellen Anfälligkeit, den aktuellen Belastungen und den persönlichen Schutzfaktoren ab.
Teil 5 von 6
Eine Depression ist gut behandelbar, doch viele Betroffene leben lange mit Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und innerer Leere, ohne sich Hilfe zu holen. Welche Behandlung passt, hängt vor allem vom Schweregrad ab. Hier erfahren Sie, was die Nationale Versorgungsleitlinie empfiehlt, welche Psychotherapieverfahren es gibt, wann Medikamente sinnvoll sind und wie eine Behandlung in der Praxis abläuft.
Teil 6 von 6
Depressive Symptome lassen sich nicht durch bloßen Willen oder Ablenkung überwinden. Allerdings gibt es Strategien, um die eigene psychische Widerstandskraft (Resilienz) zu stärken und einen gesünderen Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.