Angststörung

Angststörungen sind keine übertriebene Schüchternheit, sondern klar definierte psychische Erkrankungen mit eigener ICD-Klassifikation. Sie betreffen 5 bis 15 Prozent der Bevölkerung im Laufe des Lebens, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Dieser Artikel erklärt, wann Angst zum Krankheitsbild wird, welche fünf Hauptformen die Forschung unterscheidet und wann eine Abklärung sinnvoll ist.

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Angststörung: Ursachen und Faktoren

Eine einzelne Ursache für Angststörungen gibt es nicht. Sie entstehen aus einem Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, frühen Lernerfahrungen, kognitiven Bewertungsmustern und neurobiologischen Prozessen. Dieser Artikel erklärt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell, die wichtigsten Lernmechanismen, den Teufelskreis der Angst und die neurobiologischen Grundlagen — und warum dieses Wissen für die Behandlung praktisch relevant ist.

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Angststörung: Diagnose

Die Diagnose einer Angststörung erfolgt klinisch, nicht über einen einzelnen Test oder eine Bildgebung. Sie beruht auf einem strukturierten Erstgespräch, validierten Fragebögen wie GAD-7 oder Hamilton-Angst-Skala und dem Ausschluss körperlicher Ursachen. Hier erfahren Sie, woran Sie selbst erste Hinweise erkennen, wie ein Erstgespräch abläuft und wer eine Diagnose stellen darf.

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Angststörung: Behandlung

Angststörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Die deutsche S3-Leitlinie empfiehlt kognitive Verhaltenstherapie mit Konfrontationsverfahren als erste Wahl, vor jeder medikamentösen Therapie. Hier erfahren Sie, wie eine Angsttherapie konkret abläuft, welche Expositionsverfahren wann eingesetzt werden, welche Medikamente eine sinnvolle Ergänzung sein können und welche Ansprechraten realistisch sind.

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