1. Diagnosen

Psychische Erkrankungen im Überblick

Verständliche Informationen zu häufigen psychischen Störungen — Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

ADHS bei Erwachsenen

Die Vorstellung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist oft mit dem Bild unruhiger, unkonzentrierter Kinder verbunden. Es ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum, dass ADHS eine reine „Kinderkrankheit“ sei. Tatsächlich persistiert die Störung häufig bis ins Erwachsenenalter, auch wenn sich die Symptomatik im Laufe der Entwicklung verändern kann. Für viele Erwachsene bleiben die Kernsymptome eine erhebliche Herausforderung im Alltag, doch da sie oft subtiler erscheinen als im Kindesalter, wird die Störung nicht selten erst spät oder gar nicht erkannt.

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Alkoholabhängigkeit

Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert und in vielen Kulturen fest verankert. Doch regelmäßiger und unkontrollierter Konsum kann schwerwiegende gesundheitliche und soziale Folgen haben. Alkoholabhängigkeit entwickelt sich oft schleichend, und viele Betroffene bemerken erst spät, dass sie die Kontrolle über ihren Konsum verlieren.

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Angststörung

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Schätzungen zufolge entwickeln etwa 5 bis 15 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige Angststörung. Frauen sind dabei etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

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Bipolare Störung

Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die von starken Stimmungsschwankungen geprägt ist. Betroffene wechseln zwischen manischen Hochphasen, in denen sie voller Energie, Euphorie und Tatendrang sind, und depressiven Tiefs, die von Antriebslosigkeit, Selbstzweifeln und Hoffnungslosigkeit dominiert werden. Diese extremen Schwankungen können das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen stark belasten.

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Burnout

Burnout beginnt selten abrupt. Vielmehr ist es oft das Resultat eines langanhaltenden Ungleichgewichts zwischen den Anforderungen, die an eine Person gestellt werden (beruflich wie privat), und den Ressourcen, die ihr zur Bewältigung zur Verfügung stehen. Paradoxerweise sind häufig gerade besonders engagierte, idealistische und verantwortungsbewusste Menschen anfällig.

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Depression

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Millionen Menschen leiden unter Antriebslosigkeit, gedrückter Stimmung und dem Verlust von Freude an alltäglichen Aktivitäten. Obwohl es eine behandelbare Erkrankung ist, wird sie oft nicht erkannt oder zu spät therapiert. Dabei gilt: Je früher eine Depression erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung.

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Dissoziative Störungen: Diagnose

Dissoziative Störungen sind oft schwer zu diagnostizieren, da ihre Symptome mit anderen psychischen oder neurologischen Erkrankungen verwechselt werden können. Eine präzise Diagnostik ist daher entscheidend, um die richtige Behandlung einzuleiten.

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Narzissmus

Narzissmus ist ein komplexes psychologisches Phänomen, das sowohl gesunde als auch problematische Ausprägungen haben kann. Während eine gewisse Selbstliebe wichtig für ein stabiles Selbstwertgefühl ist, kann ein übersteigerter Narzissmus zu zwischenmenschlichen Konflikten und psychischen Belastungen führen.

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Trauma Allgemein

Schwere Erlebnisse wie Naturkatastrophen, Gewalterfahrungen oder Unfälle können tiefgreifende psychische Spuren hinterlassen. Während manche Betroffene die belastenden Ereignisse nach einiger Zeit von selbst verarbeiten, entwickeln andere ernsthafte psychische Störungen. Besonders häufig sind die akute Belastungsreaktion (ABR) und die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

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